Ägyptischer Langhals
Mein heutiger Beitrag ist über eine neu entdeckte Saurieart aus Ägypten. Das erste Mal las ich am 15.02.2018 über diesen Fund auf Twitter, als Karim El-Gawhary als Auslandskorrespondent einen Beitrag für den ORF kommentierte und darüber auch twitterte. Aber nicht nur Karim El-Gawhary sondern auch Zeitungen aus aller Welt berichteten über diesen fantastischen Fund, stellt er doch ein wichtiges Puzzlestück dar.
Drei Wochen lang haben weibliche Studenten der ägyptischen Provinzuniversität Mansoura unter Anleitung von Professor Hisham Salam in der Nähe der Oase Dakhla campiert und in mühevoller Kleinarbeit die Knochen ausgegraben und eingesammelt. Der gefundene Dinosaurier war so groß wie ein Schulbus und so schwer wie ein Elefant. Die Art lebte vor ca. 70 Millionen Jahren bzw. starb vor ca. 66 Millionen Jahren aus.
Die weiblichen Studenten waren bereits begeistert, daß das Skelett sehr vollständig war, ist es doch das kompletteste Saurierskelett, das bisher in Ägypten gefunden wurde. Es wurde eine größere Sensation, alssie einen Artikel über den Fund in Nature publizierten.
Denn mit diesem Dinosaurier kann bestätigt werden, daß Afrika und Europa vor 70 Millionen Jahren duech eine Landbrücke verbunden waren, da der 'ägyptische' Saurier mit jenen aus Europa 'verwandt' ist.
Die weiblichen Entdecker erzählen auch, wie sie sich für den Namen entschieden haben. Das kam durch einen Vorschlag einer befreundeten Wissenschaftlerin aus den USA, wie die stellvertretende Leiterin der Uniabteilung von Mansoura erzählt. „Wir haben uns überlegt, wie wir ihn nennen sollen. Vielleicht nach der Oase? Eine befreundete Wissenschaftlerin in den USA sagte dann, ihr seid doch aus Mansoura. Nennt ihn doch Mansourasaurus.“
Eine der Studierenden erzählte auch, wie sie die ersten Knochen gefunden hatte. Auch, daß sie schon öfters einzelne Knochen gefunden hatte, aber daß sie sehr geschockt war, weil es gleich so viele Knochenwaren. Sie rief den Professor hinzu. Der erkannte, daß es sich um einen Dinosaurier handelte, und meinte damals schon in dem Moment, daß der Fund bedeutend sein könnte.
Durch Pflanzenreste in Gesteinsablagerungen wussten sie, dass sich an der späteren Fundstelle vor Millionen Jahren üppige Vegetation befunden haben musste, wahrscheinlich Mangrovenwälder, die den gigantischen Pflanzenfressen genug Nahrung boten.
Auch erzählen die jungen Forscherinnen, wie schwierig es damals war, den Saurier komplett auszugraben und auf welche Widrigkeiten sie dabei manchmal stießen. Sie campierten drei Wochen in der Wüste, die eigentlich als sehr lebensfeindlich gilt. Einmal mussten sie die Funde erst in Sicherheit bringen, bevor sie sich selber vor einem Sandsturm in Sicherheit bringen konnten, oder als es plötzlich einmal in der Wüste regnete.
Auf jeden Fall bewiesen die jungen Frauen, was sie erreichen konnten, und sie hoffen damit auch andere junge Frauen damit zu inspirieren. „Wir haben bewiesen, was wir als junge Frauen erreichen können. Alle jene, die Töchter haben, sollten sich durch unser Beispiel ermutigt fühlen, sie auch bei schwierigen Dingen zu unterstützen“
Mein Fazit:
Karim El-Gawhary, aber auch die Zeitungsartikel erwähnen, daß der Fund genauso sensationell ist, wie die weiblichen Entdecker. Der Mansourasaurus shahinae bildet ein wichtiges Puzzlestück in der Forschung, beweist er doch die Verwandschaft zu europäischen Dinosauriern und damit auch, daß Afrika und Europa vor ca. 70 Millionen Jahren durch ein Landbrücke verbunden waren.
Eine der weiblichen Studenten erzählte in dem Beitrag vom ORF, daß ihre Eltern nicht verstanden, was sie da tat, aber jetzt seien ihre Eltern sehr stolz. Das erinnert mich ein wenig daran, wie ich meine Diplomarbeit schrieb. Auch da wusste meine Familie nicht so recht, was ich tat, und welche Arbeit dahinter steckte, bis sie das Resultat sahen und sehr beeindruckt und stolz waren.
Es soll ein Beispiel sein, daß Frauen in der Forschung bedeutend sein können. Es soll ein Beispiel sein: für die Frauen in Ägypten, in Europa und auf der Welt.
Verwendete Links:
Forscher entdecken neue Dinosaurier-Art
Bis dato unbekannte Dinosaurier-Art entdeckt
Ägyptische Studentinnen entdecken Mansoura-Saurus
Drei Wochen lang haben weibliche Studenten der ägyptischen Provinzuniversität Mansoura unter Anleitung von Professor Hisham Salam in der Nähe der Oase Dakhla campiert und in mühevoller Kleinarbeit die Knochen ausgegraben und eingesammelt. Der gefundene Dinosaurier war so groß wie ein Schulbus und so schwer wie ein Elefant. Die Art lebte vor ca. 70 Millionen Jahren bzw. starb vor ca. 66 Millionen Jahren aus.
Die weiblichen Studenten waren bereits begeistert, daß das Skelett sehr vollständig war, ist es doch das kompletteste Saurierskelett, das bisher in Ägypten gefunden wurde. Es wurde eine größere Sensation, alssie einen Artikel über den Fund in Nature publizierten.
Denn mit diesem Dinosaurier kann bestätigt werden, daß Afrika und Europa vor 70 Millionen Jahren duech eine Landbrücke verbunden waren, da der 'ägyptische' Saurier mit jenen aus Europa 'verwandt' ist.
Die weiblichen Entdecker erzählen auch, wie sie sich für den Namen entschieden haben. Das kam durch einen Vorschlag einer befreundeten Wissenschaftlerin aus den USA, wie die stellvertretende Leiterin der Uniabteilung von Mansoura erzählt. „Wir haben uns überlegt, wie wir ihn nennen sollen. Vielleicht nach der Oase? Eine befreundete Wissenschaftlerin in den USA sagte dann, ihr seid doch aus Mansoura. Nennt ihn doch Mansourasaurus.“
Eine der Studierenden erzählte auch, wie sie die ersten Knochen gefunden hatte. Auch, daß sie schon öfters einzelne Knochen gefunden hatte, aber daß sie sehr geschockt war, weil es gleich so viele Knochenwaren. Sie rief den Professor hinzu. Der erkannte, daß es sich um einen Dinosaurier handelte, und meinte damals schon in dem Moment, daß der Fund bedeutend sein könnte.
Durch Pflanzenreste in Gesteinsablagerungen wussten sie, dass sich an der späteren Fundstelle vor Millionen Jahren üppige Vegetation befunden haben musste, wahrscheinlich Mangrovenwälder, die den gigantischen Pflanzenfressen genug Nahrung boten.
Auch erzählen die jungen Forscherinnen, wie schwierig es damals war, den Saurier komplett auszugraben und auf welche Widrigkeiten sie dabei manchmal stießen. Sie campierten drei Wochen in der Wüste, die eigentlich als sehr lebensfeindlich gilt. Einmal mussten sie die Funde erst in Sicherheit bringen, bevor sie sich selber vor einem Sandsturm in Sicherheit bringen konnten, oder als es plötzlich einmal in der Wüste regnete.
Auf jeden Fall bewiesen die jungen Frauen, was sie erreichen konnten, und sie hoffen damit auch andere junge Frauen damit zu inspirieren. „Wir haben bewiesen, was wir als junge Frauen erreichen können. Alle jene, die Töchter haben, sollten sich durch unser Beispiel ermutigt fühlen, sie auch bei schwierigen Dingen zu unterstützen“
Bildliche Darstellung des Mansourasaurus shahinae
Bild: MANSOURA UNIVERSITY, VERTEBRATE PALEONTOLOGY
Mein Fazit:
Karim El-Gawhary, aber auch die Zeitungsartikel erwähnen, daß der Fund genauso sensationell ist, wie die weiblichen Entdecker. Der Mansourasaurus shahinae bildet ein wichtiges Puzzlestück in der Forschung, beweist er doch die Verwandschaft zu europäischen Dinosauriern und damit auch, daß Afrika und Europa vor ca. 70 Millionen Jahren durch ein Landbrücke verbunden waren.
Eine der weiblichen Studenten erzählte in dem Beitrag vom ORF, daß ihre Eltern nicht verstanden, was sie da tat, aber jetzt seien ihre Eltern sehr stolz. Das erinnert mich ein wenig daran, wie ich meine Diplomarbeit schrieb. Auch da wusste meine Familie nicht so recht, was ich tat, und welche Arbeit dahinter steckte, bis sie das Resultat sahen und sehr beeindruckt und stolz waren.
Es soll ein Beispiel sein, daß Frauen in der Forschung bedeutend sein können. Es soll ein Beispiel sein: für die Frauen in Ägypten, in Europa und auf der Welt.
Verwendete Links:
Forscher entdecken neue Dinosaurier-Art
Bis dato unbekannte Dinosaurier-Art entdeckt
Ägyptische Studentinnen entdecken Mansoura-Saurus



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