Preise der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2017

Im März 2017 hatte ich auf der Stipendien-Seite der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) für das Erich-Thenius-Stipendium eingerreicht.  Erich Thenius, ein bekannter Wirbetierpaläontologe, spendet von seinem Privatvermögen diesen Stipendiumspreis, für Studenten mit österreichischer Staatsbürgerschaft, die eine "hervorragende Diplomarbeit / Dissertation / Publikation" verfasst haben.

Ich reichte meine Diplomarbeit, Morphologie und Metrik der Phalangen in der Höhlenbärengruppe, ein und das Komitee entschied sich bei der Sitzung für mich. Ich erfuhr letzte Woche, daß ich das Stipendium erhalten hatte. Da das Komitee aber erst sehr kurzfristig die Sitzung anberaumt hatte, war ich sehr gefordert, was die Verleihungsfeier betrifft.

Mittwoch, den 15.11..2017 bekam ich die Email, daß ich das Stipendium erhalten habe. Darin war die Frage, ob ich an der Verleihung, die am Dienstag den 21.11.2017 stattfand, persönlich teilnehmen kann und, falls zeitlich möglich, ein Poster über meine Arbeit erstellen könnte. Ich teilte gleich mit, daß ich persönlich teilnehme, für das Poster hatte ich bis Montag, den 20.11.2017 Zeit, dieses als PDF zu schicken. Diese Poster wurden nicht veröffentlicht, und waren nur für die Besucher der Verleihung in der Aula aufgehängt.
Mithilfe meines Professors schaffte ich es noch rechtzeitig bis Montag ein Poster zusammenzustellen. Die Benachrichtigung, daß ich den Stipendiumspreis erhalten habe, erhielt ich auch postalischem Weg. Am 17.11.2017, als ich bereits per Email zugesichert haben musste, daß ich teilnehme.



 Seite 1 & 4 des Programmheftes



Seite 2 & 3 des Programmheftes


Am Dienstag, den 21.11.2017 um 17H30 war es dann soweit. Die Begrüßungsworte hielt Anton Zeilinger, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Musikalisch untermalt wurde die Preisverleihung durch das Trio Pro Art.
Zunächst wurden zwei Sonderpreis-Stipendien verliehen: der Erwin-Schrödinger-Preis für die mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse und der Wilhelm-Hartl-Preis für die philosophisch-historische Klasse.
Zunächst hielt der Präsident der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse ein paar Worte, bevor die Laudatio kam, den Preis hatte eine Dame aus Neapel erhalten. Danach war das gleiche für den Wilheln-Hartl-Preis. Zunächst hielt der Präsident derphilosophisch-historischen Klasse ein paar Worte, bevor die Laudatio kam, bevor die Preisverleihung stattfand.

Danach erhielten zunächst die Personen der philosophisch-historischen Klasse ihre Urkunden, bevor es dann weiter mit den Personen der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse weiterging.

Eigentlich hatte jeder Preisträger eine kurze Power-Point-Präsentation seiner Arbeit / Publikation vorbereitet. Nur die die ersten beiden hatten dies nicht, da dies bereits von den Personen übernommen wurde, die die jeweilige Laudatio hielten.
Eine Preisträgerin der philosophisch-historischen Klasse, hatte keine Präsentation vorbereitet und dachte ihr Poster würde stattdessen auf der Leinwand eingeblendet, was aber nicht der Fall war. Da es bei mir zeitlich zu knapp war, wurde ich ja gar nicht aufgefordert noch zu versuchen eine Kurz-Präsentation zu verfassen. Da sich meine Arbeit auf Phalangen, also auf Finger- und Zehenknochen, bezog, hatte ich auf dem Poster natürlich Bilder, damit man sich was darunter vorstellen kann. Das Poster hing aber in der Aula, und die Poster bekam man erst nachher zu sehen.
Als ich mit meiner Präsentation dran kam versuchte ich mittels Handbewegungen zu erklären, woraus meine Arbeit bestand und versuchte auch die Stimmung etwas locker zu gestalten, als ich erzählte, daß jeder in meiner Umgebung beeindruckt war, nachdem sie die 63 Seiten Maßtabellen in Schriftgröße 10 der ca. 3000 gemessenen Phalangen sah. Dies wurde übrigens auch. laut dem Präsidenten der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse, vom Preisverleih-Komitee gelobt.


Ich während meiner 3-minütigen Kurzpräsentation meiner Arbeit
 


Ich ,it dem Präsidenteb der mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse Georg Brasseur und meiner ÖAW-Urkunde


Als die Stipendiumssverleihung nach 3 Stunden zu Ende war, konnte man sich noch am Buffet etwas zu Essen holen und mit den Preisträgern auch ein wenig plaudern. Ich wurde von Besuchern für meine Erklärung während meiner Kurzpräsentation sehr gelobt, da ich mittels meiner Hand erklärte, "welche" Phalangen ich bearbeitet hatte, und daß man es sich auch ohne Bilder gut vorstellen konnte.
Der Ausklang war sehr nett und ich bin noch mit einigen Leuten ins Gespräch gekommen und habe so auch neue Kontakte knüpfen können.



 Nach der Preisverlehung ging es zum gemütlichen Ausklang in der Aula, ...



... bei dem auch neue Kontakte geknüpft wurden.

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